Das BWL Studium
Das BWL-Grundstudium gliedert sich meist in die Bereiche Mathematik, Recht, VWL- und BWL-Grundlagen, Statistik und Wirtschaftsinformatik. Zu den Wahlbereichen gehören beispielsweise Schwerpunktbereiche wie Personal und Organisation, Marketing oder betriebliche Steuerlehre. Auch ein Fremdsprachenbereich ist im BWL-Studium verankert.
Bachelor und/oder Master?
Der Begriff Bachelor (englisch für Junggeselle) ist der erste berufsqualifizierende Teil des BWL-Studiums. Dieser akademische Grad kann an Hochschulen erworben werden und dauert im Schnitt drei bis vier Jahre. Der Bachelor ist nicht nur der erste akademische Grad, sondern auch die Voraussetzung für ein Masterstudium. Eine weitere Möglichkeit den Bachelor zu erreichen, sind die Berufsakademien. Eine dreijährige Ausbildungszeit sowie Hochschul- bzw. Fachhochschulreife sind Voraussetzung für das Erwerben des Bachelors an einer Berufsakademie. In diesem Fall erhält der Student jedoch keinen akademischen Grad sondern ein Diplom. An Hand unterschiedlicher Prüfungskriterien wird die Zulassung für ein Masterstudium geprüft. Als Master wird der der zweite akademische Grad bezeichnet, welcher in einem Zeitraum von ein bis zwei Jahren an Hochschulen erworben werden kann. Möchte der Student das Masterstudium aufnehmen, so muss mindestens einer der nachfolgenden Abschlüsse vorgewiesen werden können: der dem Masterstudium vorangehende Bachelor, ein Abschluss in einem traditionellen, einstufigen Studiengang (erstes Staatsexamen, Magister, Diplom), oder ein Abschluss in Medizin. Mit Erreichen des Masterabschlusses erreicht der Student den Zugang zur Promotion.
Universitäts- oder Fachhochschulstudium?
Die Fachhochschule ist meist wesentlich praktischer ausgerichtet und beinhaltet oft ein Praktikum, welches bereits ein Semester des Studiums in Anspruch nimmt. In der Regel ist das Studium an einer Fachhochschule innerhalb von vier Jahren beendet. Der Lehrstoff wird an einer Fachhochschule straffer durchgenommen und es werden mehr Klausuren angesetzt. Auch ist die Theorie weniger tief, was aber das Studium an einer Fachhochschule nicht schlechter macht. Das Universitätsstudium hingegen dauert länger als das Studium an einer Fachhochschule. Dafür wird die Theorie bei einem Universitätsstudium ausführlicher gelehrt, als es bei der Fachhochschule der Fall ist. Bei der Wahl Universität oder Fachhochschule sollte der Student vorab genau prüfen, wie er gerne lernt und unter welchen Bedingungen.